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Wer soll Lehrling sein – jedermann. Wer soll Geselle sein – der was kann!

Am 05. September 2014 wurden im „Bürgerhaus“ in Niesky 53 Jungfacharbeiter und Jungfacharbeiterinnen feierlich freigesprochen.

Die Jugendlichen kamen aus den Gewerken Kraftfahrzeugmechatroniker und Automobilkaufmann/-frau, Tischler, Maurer, Hochbaufacharbeiter, Maler und Lackierer, Bäcker sowie Fachverkäufer im Nahrungsmittelhandwerk Bäcker.

An der Feierstunde nahmen Eltern, Freunde, Berufsschullehrer, Vertreter des Handwerks sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teil.

Kreishandwerksmeister Dr. Knut Scheibe äußerte sich besonders erfreut über die Teilnahme von Vertretern der Kommunalpolitik an dieser Veranstaltung.

Sie unterstrichen mit ihrer Teilnahme die Wertschätzung gegenüber den ausbildenden Handwerksbetrieben und den Auszubildenden.

Dr. Scheibe mahnte auch wieder an, dass die Politik die dringend geforderten Rahmenbedingungen bei der Ausbildung endlich umsetzen müsse.

Es müsse eine Trendwende bei den in der Ausbildung erreichten Abschlüssen geben. Dazu forderte er die Zusammenarbeit mit Schule und Elternhaus sowie mehr Leistungsbereitschaft der Jugendlichen an.

Von den insgesamt 72 Gesellen und Gesellinnen des Ausbildungsjahres haben nur 53 das Ziel erreicht, ihre Ausbildung abzuschließen – also noch immer sehr viel Luft nach oben.

Aber sieben von diesen haben dabei gute Ergebnisse erzielt – herzlichen Glückwunsch.

Festredner Bernd Lange – Landrat des Kreises Görlitz – würdigte in seiner lebendigen Laudatio die Leistungen der Auszubildenden, der ausbildenden Betriebe, der Lehrer an den Beruflichen Schulzentren, der Prüfer sowie auch der Eltern während der gesamten Lehrzeit und ging auf die Bedeutung des Abschlusses eines Lebensabschnittes und auf den Beginn eines neuen ein. Er dankte allen, die mit ihrem Engagement in der Lehrausbildung den jungen Menschen hier eine Chance geben.

Wer über die Leistungen der Prüfungsteilnehmer spricht, darf auch die der Ausbilder und Prüfer nicht außer Acht lassen.

Ihre fachliche Kompetenz ist Voraussetzung, damit der Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis gelingen kann.

Der Erfolg hat viele Mütter und Väter.

Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen, uns bei allen an der Ausbildung Beteiligten dafür zu bedanken, dass sie durch fachliches Wissen und persönlichen Einsatz den Weg vorbereitet und bis zum Ziel begleitet haben.

Die feierliche Lossprechung der Absolventen – also der Schritt vom Lehrling zum Gesellen – wurde durch den stellvertretenden Innungsobermeister der Niederschlesischen Bäckerinnung Görlitz-Niesky-Weißwasser – Bäckermeister Siegfried Rentsch – vollzogen.

Den Dank der Auszubildenden überbrachte Isabell Zwickirsch von der Autohaus Voigt GmbH in Bautzen.

Wir gehen fest davon aus, dass das Handwerk auch in Zukunft goldenen Boden haben wird und schwören die Gesellinnen und Gesellen entsprechend ein: „Welchen Weg Ihr auch geht, ab heute gehört Ihr zur großen Familie des deutschen Handwerks, einer Familie, ohne deren Wirken sich kein Rad drehen würde in unserem Land. Wer versorgt täglich die Menschen mit Brot und Brötchen? Wer produziert die Fleisch- und Wurstwaren, die wie selbstverständlich zum Alltag gehören? Wer mauert ein Haus auf, errichtet den Dachstuhl und deckt das Dach? Wer repariert und wartet des Deutschen liebstes Kind, das Auto?

Mit auf den Weg wurde den frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen gegeben: „Nehmt deshalb ab heute Eure berufliche Zukunft in die eigenen Hände und lasst Euch bei allem, was Ihr tut, vom gesunden Menschenverstand leiten und vergesst dabei das lebenslange Lernen nicht und sich den ständigen Veränderungen zu stellen, ohne die heute keiner mehr durchs Leben kommt. Habt den Mut für Eure weitere berufliche und persönliche Entwicklung – denn mit der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung im Handwerk wurde eine gute Ausgangsposition für den zukünftigen Weg erarbeitet. Nutzt die Freiheit Eurer Entscheidung und startet durch in eine erfolgreiche Karriere.“

Nach der feierlichen Zeugnisübergabe beginnt nun für die jungen Menschen der Einstieg ins Berufsleben. Viele von ihnen haben schon ganz konkrete Pläne, wie sie sich hier in der Region einbringen möchten – verstärken damit die Leistungsfähigkeit des Handwerks in der  Oberlausitz.

Für den weiteren Lebensweg wünschen wir allen Junggesellinnen und Junggesellen viel Erfolg, berufliches Geschick sowie privates Glück.

Wir wünschen Euch und allen, die Euch auf diesem Weg begleitet haben, alles Gute – Ihr seid frei!


 

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